SOMMERLOCH – DIE ZWEITE

Programm der Spitzenklasse findet dieses Mal in den stillgelegten Hallen der alten ELBA Fabrik in Wuppertal statt, in denen auch wir schon vor 2 Jahren mehrere Wochen Programm zur Schöpfungsausgabe gemacht haben. Wir erinnern uns gern dran und freuen uns, dass die Räume weiter mit Musik, Kunst und Kultur gefüllt werden.

Das komplette Programm ist zu umfangreich, um ihm hier gerecht zu werden – also schaut einfach rein. Im besten Fall bei gutem Wetter, denn es gibt großartige Außenbereiche.

MARCUS WORGULL, METROPOLIS, MINUS 1, MACHINEDRUM, H.A.A.R.P. WEAPON, HOFNARR, FALCONGOAT, MOCKTURTLES, KIDKANEVIL, CUT CHEMIST, OTTO VON SCHIRACH U.V.M.

LUCID LAUNDRY RELEASE

Fairer feiern mit lucid laundry!

Heute macht sich ein weiteres Stückchen UTOPIA in Wuppertal und dem World Wide Web breit und wird auf www.lucidlaundry.org präsentiert. Zum Release dieser Plattform im Cafe ADA, die sich fair produzierter Mode widmet, haben Wuppertaler Studierende die Düsseldorfer Afro-Soul-Queen Carmen Brown verpflichten können. Vor- und nachher legen Bionic Beats, Soulmutti und The Unbreakable Daani aus dem Beatz & Kekse DJ-Kollektiv auf, die auch schon beim Schöpfungsrelease in den ELBA Hallen kräftig eingeheizt haben. Wir hoffen auf großen Erfolg und sehen uns mit Sicherheit beim NEEDFUL THINGS Designmarkt am 22.05.2010 und später in UTOPIA STADT.

In die hippe Welt der fair produzierten Mode wollen Studierende der Bergischen Universität Wuppertal mit ihrem neuen Internetportal entführen und dessen Release mit einem rauschenden Fest feiern. Dafür hat sich lucid laundry, so der Name von Projekt und Homepage, einiges einfallen lassen. Am ersten Freitag des Wonnemonats laden sie zu einem äußerst fairen Event ins Café Ada. Bio-Fingerfood, faire Cocktails und Wundertüten mit ökologischem Waschmittel und fair produzierten Shirts für die ersten fünfzig Besucher sind
nur einige Highlights. Als Live-Act konnten die Studenten Afro-Soul-Queen Carmen Brown aus Düsseldorf verpflichten, die mit ihrer zehnköpfigen Band den Saal zum Kochen bringen will. Das wird ihr auch gelingen, ist sie auf Deutschlands Bühnen doch ein gerne gesehener Gast. Auch einen Werbe-Song für eine bekanntes Pflegeprodukt hat sie bereits komponiert, darüber hinaus 2009 den Preis für den besten deutschen Act im Bereich Funk und Soul gewonnen und bringt zudem im Juni ihre erste eigene Platte auf den Markt. Nach dem Konzert darf der Release gefeiert werden.

lucid laundry release
7.5. ab 20:00, Café Ada, Wiesenstr. 6, Wuppertal
Carmen Brown (22:30)
DJs Bionic Beats, Soulmutti und The Unbreakable Daani (Beatz & Kekse)

www.lucidlaundry.org
www.sife-wuppertal.de
http://www.myspace.com/carmenbrownmusic

UTOPIA KOMMT

CIRCO IN DER ZECHE

Beim Schöpfungsrelease tanzte sie noch das Leben von Anfang bis Ende mit ihrem Ensable »Terra in cognita«. Sie zeigte wie bizarr, assoziativ, vielleicht auch beiläufig und doch so intensiv unser Leben innerhalb von 45 Minuten durch eine Halle preschen kann (siehe unten, Bild: Debbie Runkel – mehr Bilder ganz unten).
Jetzt schlägt Katharina Bach mit dem zweiten Jahrgang der Folkwang Universität Essen – Studiengang Schauspiel Bochum und dem Stück »Circo« in der Zeche »Prinz Regent« auf. Anna Pocher hat von Zirkus insperierte Figuren choreographiert und bringt ein »Mixtape« auf die Bühne, in dem argentinischer Tango auf Nino Rotas Kompositionen und barocke Musette-Klänge aus Paris stoßen. Die Tänzer und Schauspieler bilden daraus Formen und brechen diese mit Kinderreimen und Sprichwörtern wieder auf. Eine amüsante Vorstellung. Wenn es nur halb so fesselnd wie die Performance zur Schöpfung ist, sollte man das nicht verpassen.

26., 27. und 28.03.2010 um 20:00
10. und 11.04.2010 um 20:00
Zeche Prinz Regent Bochum

Karten gibts via Fon: 0234-3250444

NIETZSCHE TRIFFT POP

Sie sind wieder da: Nietzsche trifft Pop. Mirco Walpuski (Hamburg) und René Möllmer (Wuppertal) schaffen einen Dialog zwischen dem Nietzsche, der dem Gott den Tot attestiert hat und einem Popmusiker, der sich verquer und charmant weit ab vom Sternchen-Image mit sich und dem Klarkommen in unserer Welt auseinandersetzt. Zuletzt lieferten sie Statements zum Thema »Schöpfung« (Bilder: Debbie Runkel) bei uns im Garten Eden zum NRW Tag in Wuppertal – jetzt kommen sie in Solingen beim »LIVE nonstop – nur 48 Stunden« wieder zusammen.

19.03. 19:00 Nietzsche trifft Pop
20.03. 00:30 Nietzsche trifft Pop

Und wer René beim Tapping noch mal solo genießen möchte, brauch sich gar nicht weit wegbewegen:

20.03. 02:00 Lap Tapping – Gitarre mit Rene Möllmer
20.03. 20:30 Lap Tapping – Gitarre mit Rene Möllmer

Verein Güterhallen e.V.
Alexander-Coppel-Strasse 42, 42651 Solingen [Anfahrt]

Für Utopia würde Nietzsche wahrscheinlich mehr Chaos fordern, ob dies in Solingen ein Thema sein wird, werden wir sehen.



MA-ONE.1

Das Schauspielhaus in Wuppertal ist von Schließung bedroht – das allein ist schlimm genug für die regionale Kulturlandschaft. Darüber hinaus aber stehen weitere Einrichtungen und im Prinzip die komplette Förderung für die »Freie Szene« an sich auf der Streichliste des Wuppertaler Haushaltssicherungskonzeptes (Version kurz, Version lang)

Bei der ganzen Kulturuntergangsstimmung ist es allerdings großartig zu sehen, das aktuelle Bewegungen und z.T. längst überfällige Öffnungen zwischen »Freier Szene« und Schauspielhaus/Oper seit einiger Zeit auch Früchte außerhalb der Protestwellen tragen können. Wuppertal, und damit ist nicht zwingend der Verwaltungsapparat gemeint, wird natürlich alles tun sich vor so drastischen kulturellen Einschnitten zu bewahren. Darüber hinaus gibt es aber einfach gute Veranstaltungen, die jenseits der Finanzpolitischen Diskussionen stattfinden und bei denen sich ein Besuch mit Sicherheit nicht nur lohnt, sondern die die Kultur als Kultur auch am Leben erhalten.

Maik Ollhoff, der beim Schöpfungsrelease in der ELBA mit der Formation Comping das Liveset übernahm, holt sich mit MA-ONE.1 einen Platz im Spielplan des Schauspielhauses. Es gab Zeiten, da waren solche Veranstaltungen dort undenkbar. Wenn das Schauspielhaus sich diese warm halten kann und die Mischung aus Hoch- und Subkulturen ein gutes Verhältnis finden kann, hätte dieses Haus auf vielen Ebenen mehr eine Zukunft und könnte mit Nachdruck bei der Generation jenseits der Schule und vor den Kindern die Existenzberechtigung des Schauspielhauses deutlicher machen und bestätigen.

Wir freuen uns auf mehr und eine eigentlich utopistische Vorreiterrolle Wuppertals in kulturellem Leben.

MA-ONE.1
Electro, Experimental Hip-Hop, Glitch, Dubstep, Psychedelic
03.04. / 23:00
VVK: 7,- / AK: 10,-
Schauspielhaus Wuppertal, Bundesallee 26

VIDEOAUSSTELLUNG

Videoausstellung von Aylin Yavuz in der OLGA Wuppertal. Nachdem Aylin bereits beim clownfisch Schöpfungsrelease und auch im Magazin Video und Illustriertes gezeigt hat, gibt es jetzt einen etwas umfangreicheren Einblick in ihre Videoarbeiten. Neben ihrer Illustration und Malerei führt sie mit Miram Gille auch den Kinderbuch Verlag für Erwachsene »Gillvuz« und ist sowieso permanent in Aktion. Also wer da mehr wissen und sehen will, sollte sich am 22.01. um 18:00 in die wirklich schönen Räume der OlGA bewegen, sich dort bei Frau Yavuz LIFE, LOVE und HATE abholen und von Utopia träumen.

Vernissage: 22.01.2010 18:00 bis 22:00
Ausstellung 23./24.01.2010 16:00 bis 20:00
OLGA Raum für für Kunst
Ludwigstr. 14

DU & ICH OUT OF ANYWHERE

Sie haben beim clownfisch schöpfungs release die ELBA-Hallen zum beben gebracht, feiern regelmäßig in Wuppertal und heizen jetzt irgendwo im nirgendwo hinter Mettmann allem ein was auf den Wiesen so kreucht und fleucht, denn Du&Ich tanzen jetzt.

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BLANKO AUSSTELLUNG

Dank Gregor hier noch ein paar Fotos von der Ausstellung der Schöpfungs-Blankomagazine.

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COMPING DRUM&BASS LIVE

Während im Beatzundkekse Floor Soul, Funk und Indie den Kessel heizten, gab es elektronisches von Comping mit Live Drumset in der großen Halle. Cestbon (synths/samples), Koljeticut (decks/bass) und Maik All Of Fame (drums/loops) reihten sich nahtlos in das DJ Ensamble von Tim Dicke (black is beautivul im vrstck oder myspace), Falcon-Goat und Hofnar (Du&Ich tanzen jetzt) ein. Die letzten tapferen tanzten bis es hell wurde und saßen bis um halb acht auf der B7. Riesen Dank an alle. Wir kommen wieder und dann tanzen wir nach Utopia.