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BIG BEAUTIFUL BUILDINGS – ALS DIE ZUKUNFT GEBAUT WURDE

Nicht zurückblicken, sondern nur nach vorne schauen – das war der Geist, der die Nachkriegszeit prägte. Nicht nur in der Wirtschaft ging es steil bergauf. Anfang der 1950-er bis in die 1970-er Jahre zeigten sich auch Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft beispiellos innovativ. Und während wir in Erinnerungen an längst vergangene Zeiten schwelgen, bleiben architektonische Bauwerke wie moderne Schulen, Universitäten, Rathäuser, Kirchen u.v.m  reale Zeitzeugen unserer Vergangenheit.

Ab heute (Mittwoch, den 11.07.2018) werden die Bauwerke der Wirtschaftswunderzeit im Ruhrgebiet ins Rampenlicht gestellt. Im Rahmen des Projekts »Big Beautiful Buildings« (BBB) können große und kleine, bekannte und unbekannte, auffällige und unscheinbare Gebäude (wieder-)entdeckt werden. Umfangreiche Informationen und ein abwechslungsreiches Programm aus Kunst, Kultur und Unterhaltung sorgen für emotionale Erlebnisse inmitten eindrucksvoller Architektur.

Ziel des Projekts ist es, alle Akteure zu vernetzen, die sich im Ruhrgebiet sowie in anderen Städten und Regionen Europas für die verschiedenen Facetten der Nachkriegsmoderne einsetzen, um so den gegenseitigen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu unterstützen. Das Projekt konzentriert sich zunächst auf das Ruhrgebiet, das wie kaum eine andere Region durch Gebäude und Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit geprägt wurde. Um auch die europäische Dimension der Nachkriegsmoderne mit ihren Werten und den unterschiedlichen Strategien der Weiterentwicklung aufzuzeigen, sind zahlreiche Aktivitäten im Rahmen von BBB geplant, wie z.B. ein internationaler Kongress im Herbst 2018 und die Ausstellung »Open Big Beautiful Buildings«, die ausgehend vom Ruhrgebiet durch ganz Europa reisen wird.

Wer noch mehr Informationen haben möchte oder selbst live nicht dabei sein kann, dem steht ein vielfältiges Angebot aus Print- und Onlinemedien zur Verfügung, das hier [1]abgerufen werden kann.