GEOPORTAL IST EIN VOLLER ERFOLG

GEOPORTAL IST EIN VOLLER ERFOLG

(c) Sven Pacher

Zwei Jahre ist es her, dass vier Wuppertaler Akteure – das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, das TransZent (Forschungszentrum von Bergischer Universität und Wuppertal Institut), die Utopiastadt und die Neue Effizienz (An-Institut der Bergischen Universität) – das Projekt »Transformationsstadt« gestartet haben. Ende Juni wurden im Rahmen der Veranstaltung »Wissen verbinden – Wandel voranbringen« in der Orangerie im Botanischen Garten nicht nur zwei Jahre Projektlaufzeit gefeiert, sondern auch der aktuelle Entwicklungsstand des GeoPortals vorgestellt.  

David J. Becher, der den Abend moderierte begrüßte neben den interessierten Besucherinnen und Besuchern auch Norbert Steinhaus und Andrea Muno-Lindenau vom Wissenschaftsladen Bonn. Sie berichteten von ihren Erfahrungen gemeinsamer Wissensproduktion zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Anschluss präsentierte das GeoPortal-Team die Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre. Darüber hinaus sprachen Projektkoordinatorin Katharina Schleicher, Front-End Programmierer Philip Pelke und die Verantwortliche für die Verstetigung des GeoPortals, Miriam Venn, auch mit David J. Becher über die Vision des GeoPortals. Wer Lust hatte, konnte sich auch selbst durch das Portal klicken sowie Initiativen, deren Netzwerke und Sharing- und Ernährungs-Angebote im Portal eintragen.

»Wir danken allen, die das GeoPortal mit ihrem Wissen bereichert haben. Die rege Teilnahme und die Nachfragen bei der Projektvorstellung haben gezeigt, dass großes Interesse am Projekt besteht. Das hat uns noch einmal darin bestärkt, dass wir daran auf jeden Fall weiterarbeiten müssen«, resümiert Katharina Schleicher.

Im Anschluss an die Projektvorstellung fand an dem darauf folgenden Wochenende (28.06-30.06) der Ideenwettbewerb »GeoHack des Guten Lebens – TAKEOVER« statt. Fünf Teams hatten 24 Stunden Zeit, Konzepte zu entwickeln, die das GeoPortal in den Kategorien »Entwicklung« und »Verstetigung« voranbringen können. Trotz des schattenspendenden Utopiastadt-Zirkuszelts und Wasserkübeln zum Füße abkühlen, kamen das GeoPortal-Team und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei 35 Grad ziemlich ins Schwitzen – umso beeindruckender, das einige sogar die Nacht durchgearbeitet haben!

Am Sonntag präsentierten die Teams ihre fünf Konzepte, deren Vergleich und Bewertung der Jury ziemlich schwer fiel, da alle Konzepte viel Potenzial für das GeoPortal in sich bergen. »Die Teams haben sich unter anderem mit der Langzeitspeicherung von Forschungsdaten im Portal, mit einem Analysetool und der grafischen Darstellung von regionalen Daten beschäftigt. Der erste Preis – und damit der größte Teil des Preisgeldes – ging an Zara Gayk, die einen konkreten Anwendungsfall für das GeoPortal entwarf: eine Karte zum Entdecken von Kulturorten«, so Katharina Schleicher.

Das Projekt GeoPortal sowie der anschließende GeoHack beweisen einmal mehr, wie Stadtentwicklung von den Ideen und Visionen engagierter Bürgerinnen und Bürger profitieren kann und so neue Konzepte gedacht und auf kurzem Wege realisiert werden können, die allen Akteuren zugutekommen. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihren Einsatz!

Hier geht’s zu den Präsentationen der Veranstaltungen und Konzepte der GeoHack-Teams.

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