MITMACHEN UND FORSCHEN // BEKANNTGABE VON CITIZEN SCIENCE-PROJEKTEN

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird 13 Projekte fördern, in denen Bürgerinnen und Bürger und Wissenschaftler gesellschaftlich wichtigen Fragestellungen nachgehen. Wie werden Hörgeräte im Labor entwickelt? Welche Lebensstile gibt es auf dem Land und in der Stadt und wie können Sensoren helfen, das Leben von Bienen zu schützen? Das sind nur einige Fragestellungen, die im Mittelpunkt stehen. »Die Projekte sollen Bürgerforschung verbessern und methodisch voranbringen, (denn) …wir wollen die Bürgerforschung in Zukunft noch weiter stärken,« so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Das BMBF fördert die bis zu drei Jahre dauernden Projekte mit rund 5 Millionen Euro. Aus mehr als 300 Projekten hat eine neunköpfige Expertenjury dem BMBF die ausgewählten Projekte empfohlen, das Ministerium wird jetzt die Förderung starten. »Sehr erfreulich ist das große Themenspektrum bei den nun anlaufenden Projekten«, sagt Wilhelm Krull, Generalsekretär der Volkswagen-Stiftung und Sprecher des Fachforums »Partizipation und Transparenz« des Hightech Forums.

Erfreulich für Wuppertal: Auch das u.a. von Utopiastadt, mit initiierte Verbundprojekt Transformationsstadt: Bürger forschen für ein Gutes Leben hat es in die engere Auswahl geschafft. In Zusammenarbeit mit der Universität Wuppertal widmet sich die Initiative aus Wissenschaftlern und Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern Fragestellungen zum »guten Leben« in Stadt und Quartier. Zur Erfassung soll ein benutzerfreundliches, offenes Datensystem entwickelt werden, das die lokale Lebensqualität in Quartieren systematisch zu erfasst. Utopiastadt plant darüber hinaus die Immovielienprojekte des Immovielien Netzwerks in eine internationale Opensource-Karte miteinzubinden. Ziel ist die Darstellung von inhaltlichen und räumlichen Schnittstellen mit anderen Projekten aus dem Bereich der Transformation von Stadt und Gesellschaft und die Erschaffung der Möglichkeit weitere Immovielienprojekte aufzufinden. Aus allen Ergebnissen soll ein Bild darüber entstehen, wie sich Quartiere entwickeln und welche Anforderungen bei der Stadtplanung zu berücksichtigen sind. Das Datenportal kann bundesweit von Städten und Quartieren genutzt werden und soll Bürgerinnen und Bürgern selbst ermöglichen, Stadtforschung zu betreiben.

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