Radup – eine Idee vom Cyclehack 2015

Radup – eine Idee vom Cyclehack 2015

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Die Idee, einen E-Bike-Verleih mit selbst gebauten Pedelecs an der Uni zu etablieren, entstand am diesjährigen Cyclehack im Juni 2015. Ein Wochenende lang wurde gebastelt und getüftelt, bis der Prototyp solch eines Pedelecs fertig war. Aber wie gestaltet man den Verleih, damit er möglichst bald realisierbar und auch skalierbar ist? Welche Berührungspunkte und Medien begegnen dem Nutzer? Wie kann man die User Experience gestalten, um möglichst viele Studenten zum Radfahren zu motivieren – und funktioniert das überhaupt?

Mit diesem Fragen beschäftigte sich die Design-Studentin Caroline Groneberg im Rahmen ihrer Bachelorarbeit und entwickelte ein Servicekonzept für den kooperativen E-Bike-Verleih Radup!. Dabei wendete sie verschiedene Methoden des Design Thinking an, einer nutzerorientierten Herangehensweise, um  Serviceerfahrungen zu gestalten und zu testen.

Das Ergebnis ist ein zweistufiges Verleihsystem. Damit das Konzept schon in kleinem Rahmen realisiert werden kann, gibt es die sogenannten Wanderräder, die die Studenten via App selbstorganisiert untereinander weitergeben können – der Verleih ist damit schon ab der Anzahl von einem Rad möglich. Die Idee ist, dass die Räder für einige Tage mitsamt Akku und Ladekabel ausgeliehen werden können und immer unter den Studenten wandern. Der Buchungsprozess wird über eine App abgewickelt, die die Rahmenbedingungen bietet – aber dennoch genügend Freiraum für Selbstorganisation lässt. Wenn genügend weitere Pedelecs gebaut wurden und die Flotte eine entsprechende Kapazität hat, lohnt sich auch der Aufbau von Verleihstationen direkt an der Universität, wo die sogenannten Campusräder für das Pendeln von Campus zu Campus benutzt werden können.

Im Rahmen der Bacheloarbeit wurden Servicekonzept, Corporate Design und Screendesign der App entwickelt, das nur noch technisch umgesetzt werden muss. Als nächstes wird versucht, den Verleih mit verschiedenen Kooperationspartnern wie dem AStA der Bergischen Universität, PeTTO bike und Utopiastadt zu realisieren. Wer Fragen, Ideen oder Kooperationsvorschläge hat, kann sich gerne über das Kontaktformular der folgenden Website oder bei Lukas Vaupel vom AStA melden.

Mehr Infos unter www.radup-wuppertal.de

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