07.01.16 | 20:00 | STARGAZER LABELABEND #2 MIT SANS PARADE

07.01.16 | 20:00 | STARGAZER LABELABEND #2 MIT SANS PARADE

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Das Projekt Utopiastadt und das Wuppertaler Label »Stargazer Records« reichen sich die Patschehändchen und bringen im Januar einen zweiten Labelabend an den Start. Im Mittelpunkt dieser Konzertreihe steht weiterhin die großartige Musik der Stargazer Familie und ein alter Bahnhof.

DAS LABEL:
Stargazer Records wurde 2009 recht blauäugig aber mit jeder Menge Herzblut gegründet. »Jetzt noch ein Label zu gründen ist Irrsinn« – so hieß es. Aber was sollte mit all den Künstlern passieren, die einfach nicht ungehört bleiben durften? Hier geht es nicht um Trends oder den nächsten heißen Scheiß – hier geht es um Musik, nicht anderes. Umso schöner, dass es gerade so gut läuft.

DIE BAND:
Vor vier Jahren veröffentlichte die Band aus Skandinavien ihr Debüt und im letzten Winter legten Sans Parade mit »Artefacts« nach. Das Trio aus Finnland macht experimentelle elektronische Musik, ihre Texte entwickeln sie aus Wortfetzen, Zitaten, Weisheiten und allem, was ihnen sonst über den Weg läuft. So entstehen merkwürdige Zeilen wie diese: »Let yourself go and you’ll hardly find something as deeply affecting as this somber jewel.«
Manchmal erinnert der Sound von Sans Parade an Musiker wie Nils Frahm, vor allem dann, wenn ihre Musik mit verfremdeten Klaviertönen arbeitet. Der Sound ist kontemplativ und doch entfalten sich immer wieder epische Dramen. Das neue Werk ist nicht im klassichen Studio entstanden, sondern auf einem Bauernhof – irgendwo in der finnischen Pampa. Dadurch war die Band gezwungen, sich noch weiter vom traditionellen Songwriting zu entfernen. Hier liegt aber sicherlich auch eine Stärke des Trios – sie verbringen viel Zeit damit, Ideen zu analysieren und kritisch zuzuhören. Der kreative Prozess ist somit gewiss langsamer und oft schmerzvoll – das Resultat jedoch auch in jeder Hinsicht kompromisslos.

MUSIK:
Sans Parade – Hyperborea

Sans Parade – Farmer’s Tale For A Prepared Piano

TICKETS:
Den Eintrittspreis bestimmt du, wie bei vielen Veranstaltungen rund um das Projekt Utopiastadt, selber. Das Ziel bleibt es, unser Programm niederschwellig zu gestalten und jedem Menschen Zugang zu Kultur und Musik zu ermöglichen. Bei der Hutsammlung für den Künstler soll dann jede/r geben, was er kann, um dadurch den Künstlern ein Leben von ihrer Kunst ermöglichen zu können. Dabei ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass hier Acts auf der Bühne stehen die von ihrer Arbeit leben wollen und sollen. Ein solch hochwertiges Programm funktioniert nur mit eurer Wertschätzung.

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