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Zerstörung

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Die 148 Seiten starke Ausgabe zum Thema »Zerstörung« wurde am 29.02.2008 mit Unterstützung des Von der Heydt Museum [2] (Wuppertal), dem Live Club Barmen [3] (Wuppertal), dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal und dem VRSTCK-Club [4] (Dortmund) in der Kunsthalle Wuppertal auf rund 1200m² released. Eine Ausstellung mit Installationen, Performances (u.a. Janet Toro), Fotografien, Ölbilder, Texten, einer Destructionarea, Visualartists, Aftershowparty (Roter/Nusch, Dynamodyse [5] und Mahani) und Clownfisch Lounge konfrontierten den Besucher mit »Zerstörung«.

Bilder vom Release gibt es hier [6],
Bilder von der Performance von Janet Toro hier [7]
Bilder von der Destructionarea hier [8] und
Bilder vom Magazin hier [9].

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Bis zum Release lagen in ganz NRW Aufkleber aus, die jeden dazu aufriefen selbst an der Zerstörungsausgabe teilzunehmen. Mit der Frage: »Was zerstört sich nicht von selbst?« provozieren die Aufkleber Statements. »Kleb ihn auf alles was zerstört werden muss, mach ein Foto und lade es bei clownfisch.eu hoch.« Auf der Vorderseite prangt ein Satz ohne Subjekt, bei dem jeder selbst eintragen kann, was sich nicht von selbst zerstört.

Die limitierte und handschriftlich nummerierte Auflage des Magazins von 500Stk. ist käuflich nicht zu erwerben – sie wird beim Release ausgegeben und an ausgewählte Locations, vorrangig in NRW vergeben, wo sie dem Publikum frei zur Verfügung steht. Für die Anmeldung zur Auslagestelle, steht auf der Internetseite ein Formular zur Verfügung.

DESTRUCTIONAREA Wir stellen bei der Releaseveranstaltung in der Kunsthalle Barmen einen Raum zur Verfügung, in dem es einen Freibrief zur Zerstörung gibt. Was passiert, wenn Menschen grundlos Dinge zerstören können? Dinge, zu denen sie keinerlei persönliche Beziehung haben. Projizieren sie darauf ihre eigenen Themen und Gedanken? Lässt es sie kalt? Wie empfinden Menschen den reinen Akt der Zerstörung? Bekommen die Dinge wieder eine Bedeutung und die Zerstörung einen individuellen Sinn? Jeder ist zur Zerstörung eingeladen und aufgefordert Antworten zu finden.

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JANET TORO ist eine, aus Chile stammende und dort immer wieder aneckende Künstlerin, die sich seit Jahrzehnten künstlerisch mit sozialen, gesellschaftlichen und politischen Themen kritisch auseinandersetzt. Dabei zieht sie alle ihr zur Verfügung stehenden Register. Im Staatsmuseum in Santiago, Chile bei der 2. Kunst Biennale, performte sie 90 Tage lang nur mit Hilfe einiger Leinentücher und Mehl, dessen Verschwendung in Chile eine Sünde ist, die Grauen der Folter-Exzesse während der Diktatur. Diese hatte sie in ihrer eigenen Familie erleiden müssen. Die Themen ihrer Kunst sind ihre eigenen, es geht um das Leid und die Zerstörung, der sie in ihrem Leben immer wieder begegnet ist. Eine so persönliche, berührende und schmerzvolle Kunst hat man selten gesehen.
Wir sind froh, dass Janet Toro ein Teil von Clownfisch ist.

In Kooperation mit

VON DER HEYDT MUSEUM Auf der einen Seite Renoir, van Gogh, Monet und viele andere große Künstler der vergangenen Jahre im Stammhaus, auf der andern Seite die Kunsthalle Barmen. Räume in denen sich in den kommenden Jahren weiter neues, kontroverses und politisches formieren will. Kunst hat schon immer von alten Meistern und von stürmischen Wagnissen gezehrt.
Wir sind froh, dass das Von der Heydt Museum Clownfisch unterstützt.

LIVE CLUB BARMEN Ein Haus, welches ein unvergleichliches Programm an Theater, Ausstellungen, Konzerten und Projekten bietet, das weit über die städtischen Grenzen hinaus immer wieder Menschen für Live-Musik, Kunst und Theater begeistert. Der Live Club Barmen hat sich nicht eine Nischenzielgruppe aus den Massen der kulturellen Bewegungen heraus gepickt, sondern hat sich zur Aufgabe gemacht ein breites Spektrum an Kultur der kompletten Bevölkerung zu präsentieren und schafft es immer wieder sowie etablierten, als auch Ausnahmekünstlern eine Plattform zu bieten.
Wir sind froh, dass der Live Club Barmen Clownfisch unterstützt.

VRSTCK CLUB ist ein aus Begeisterung an Musik und Kunst entstandenes Domizil, welches sich nicht in den großen Medien wälzt, sondern wie ein mystisches Märchen von Ohr zu Ohr geflüstert wird. Es ist stets seinen Maximen treu geblieben, lädt jeden ein, ein Teil dessen zu werden, sich mit ihnen im Wald zu verstecken und einen Moment losgelöst zu sein. Vor einem Jahr haben sie sich nach szenischem und kontroversem aufleuchten eine Heimat im Höschpark Dortmund eingerichtet, in der sie sich zu einem der angesagtesten Clubveranstalter der Stadt entwickelt haben.
Wir sind froh, dass der Vrstck-Club Clownfisch unterstützt.

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Die Zerstörungsausgabe wurde unterstützt durch:

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