ADA TRIO

Bei so einem Flyer vermutet man ein spontan zusammengewürfeltes Konglomerat. Das ist auch nicht vollkommen falsch, was man allerdings nicht vermutet, ist ein Trio, das in seinen Einzelteilen bereits weltweit bekannt ist. Einen kleinen Einblick in die weitreichende Welt eines Peter Brötzmann gibt die Dokumentation von Siegersbusch, aufgenommen in London und im Café ADA, Wuppertal. (Siehe unten)

Bei den dreitägigen Feierlichkeiten zu Peter Brötzmann’s 70sten Geburtstag im April 2011 im Café ADA mit dem Chicago Tentet spielte Brötzmann, Lonberg-Holm und Nilssen-Love im zweiten Teil ein kleines Trio. Alle drei kannten sich schon aus mehreren Formationen und dennoch war das Konzert ein überragendes Ereignis. Noch am selben Abend beschlossen die drei Musiker mit diesem Trio in 2012 auf Tournee zu gehen. Ein Namen fanden die drei ebenso spontan: ADA Trio!

Eine Veranstaltung von Talklang in Kooperation mit Jazz AGe Wuppertal e.V. und Mare e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal und der Stadtsparkasse Wuppertal

ADA Trio – Peter Brötzmann & Fred Lonberg-Holm & Paal Nilssen-Love
Donnerstag, 16.02.2012
Einlass 20Uhr
Eintritt: VVK sowie AK 16 (erm. 12€)
kein Anspruch auf Sitzplatz

Tickets gibts via Wuppertal-Live


WORLDWIDE JELLYWEEK IN UTOPIASTADT

In der Jellyweek mit unserem Programm zu Bürgerbeteiligung, Essbare Stadt und nachhaltigem Konsum konnten wir viel neue Gesichter in Utopiastadt verzeichnen. Die einen organisieren sich in zivilgesellschaftlichen Projekten, andere machen sich gerade selbstständig und wieder andere suchen hier einen kreativen Ausgleich zur Uni.

Hier ein kleiner Rückblick in eine Woche Utopiastadt.


auch eine lebensverlängernde Maßnahme für den mitgebrachten Laptop ist schon mal mit drin




Workshops und Vorträge zu Themen wie Urban Gardening und Essbare Stadt brachten Besucher aus Köln und Düsseldorf nach Utopiastadt – großartiger Tag!

Kompetenznetz Bürgerhaushalt

16. Januar 2012

Kompetenznetz Bürgerhaushalt informiert in Utopiastadt

Der erste Abend der Jelly Week stand im Zeichen von „Stärkungspakt und Kommunalfinanzen – Was interessiert die Bürger?“, zu dem Dieter Hofmann und „sein“ Kompetenznetz Bürgerhaushalt eingeladen hatten. Zahlreiche Interessierte fanden sich ein – just an dem Tag, als die Wählergemeinschaft für Wuppertal Ihren Antrag für eine Sondersitzung des Stadtrats zum Thema „Stärkungspakt Kommunalfinanzen“ zurückzog.

Das Thema betrifft uns alle: Das Eigenkapital der Stadt Wuppertal war im November 2011 komplett aufgebraucht. Durch die erste Rate aus dem „Stärkungspakt Kommunalfinanzen“ wird dieser Wert vorübergehend wieder ins Positive gedreht, bis auch diese Sonderzahlung des Landes spätestens im Mai 2012 aufgebraucht ist. Dieter Hofmann machte deutlich, dass der „Stärkungspakt“ de facto eine Art Zwangsverwaltung der insolventen Kommune darstellt. Da das Verfahren für die nächsten zehn Jahre keinen Schuldenabbau vorsieht, wird dadurch die kommunale Selbstverwaltung für eine unabsehbar lange Zeit ein weiteres Stück außer Kraft gesetzt. Eine vertiefende Veranstaltung zu diesem Thema ist vorgesehen, da einige BürgerInnen gerne mehr über diese Zusammenhänge und das „Stärkungspakt“-Verfahren wissen möchten.

Das Konzept des weiterentwickelten Bürgerhaushalts oder „Bürgerhaushalt in Bürgerhand“ sei kein Versuch, Kommunalpolitik und Verwaltung etwas streitig zu machen, so Dieter Hofmann. Vielmehr sei es eine Initiative, die durch mehr Transparenz, Partizipation und Koproduktion dem Bestehenden etwas hinzufügen und gesellschaftliche Problemlösungskompetenz stärken will. Beispiele für praktische Anwendungen dieser Strategie der Dezentralisierung, Enthierarchisierung und Demokratisierung sind die Open Data Initiative (Transparenz), die Organisation von Veranstaltungen wie die „Open Government“-Tagung (Partizipation) und die Entwicklung bzw. Förderung von Koproduktions-Modellen á la Paideia. Durch die Kooperation mit Wissenschaftlern im In- und Ausland können auch anspruchsvolle Herausforderungen in Angriff genommen werden. Aktuell steht die Entwicklung eines Nachhaltigkeitschecks für Kommunalfinanzen auf der Agenda.

Das Konzept des Bürgerhaushalts in Bürgerhand mit zahlreichen Referenzlinks zum Nachlesen: http://zumlink.de/BHHkompakt


Ralf Gloerfeld und Olaf Nagel sind von den ersten Ergebissen begeistert

Jour Fixe der Coworking Initiative

17. Januar 2012

Jour fixe der Coworking Initiative mit Gästen

Jeden zweiten Dienstagabend tagt die Coworking Initiative Wuppertal in Utopiastadt um Organisatorisches zu besprechen, Veranstaltungen zu planen und Weiteres rund um das  Coworking zu thematisieren. Während der Jelly Week waren zu diesem regelmäßigen Termin alle Interessierten eingeladen und so nutzten weitere Initiativen die Gelegenheit zur Vernetzung.

Die Jelly Week lief und so gab es wenig Aktuelles zu organisieren – umso mehr Zeit hatten an diesem Abend die Gäste um ihre Gedanken zu teilen und ihre Ideen vorzustellen. Unter anderem hatte Olaf Nagel den Weg in den Mirker Bahnhof gefunden. Als Aktiver in der Wuppertalbewegung stellte er den Verein, der mittlerweile rund 12.000 Mitglieder zählt, sowie dessen Projekt Nordbahntrasse vor. Und da diese bekanntlich direkt vor der Tür des ehemaligen Bahnhofsgebäudes entlang läuft, möchten die Wuppertalbewegung und clownfisch den Kontakt vertiefen – denn in der Zusammenarbeit zwischen clownfisch, dem Kompetenznetz Bürgerhaushalt und ähnlichen Initiativen unter dem Dach von Utopiastadt sieht Olaf Nagel viel Potential für Wuppertal und die Region.

Dieter Hofmann nutzte ebenfalls die Gelegenheit und warf seine Ideen, die ihn abseits des Bürgerhaushalt-Gedankens beschäftigen, in die Runde. Im Verein Neue Arbeit – Neue Kultur bestehe der Wunsch das Thema 3D-Drucken voranzutreiben, wofür man noch Kooperationspartner suche – die sofort gefunden waren. Der in Utopiastadt ansässige Verein dev/tal hat sich dieses Themas bereits angenommen und Hinweise gab es auch auf Ansprechpartner an der Bergischen Universität. In Ergänzung zum in der Stadt etablierten Business Breakfast schlug Dieter Hofmann zudem eine Bürgerfrühstück vor, das es in anderen Städten bereits gibt. Für diesen Ansatz werden noch Mitstreiter gesucht.

Schließlich wurde noch das Samstagsprogramm der Jelly Week „Essbare Stadt“ durch Harald Scharwächter angesprochen. Hier gab es noch ein bisschen zu organisieren und zu kommunizieren. Fazit: Mit Utopiastadt ist nun in Wuppertal eine Anlaufstelle für all diese Initiativen gefunden, die die Stadt und die Region ein bisschen lebenswerter gestalten möchten.

Privatsphäre in öffentlichen HotSpots – gibt es das?

19. Januar 2012

In Zeiten von Smartphones, Tablets und Notebooks ist es zur Normalität geworden überall und jederzeit ins Internet zu können. So wählt man sich im Coworkingspace, im Café oder in der Bahn einfach in WLAN-Netze ein, die meist kostenlos oder auch gegen Gebühr zur Verfügung stehen. Die Risiken dieser HotSpots sind wohl den wenigsten bewusst. Durch einige Vorkehrungen kann man aber auch hier seine Privatsphäre schützen. Darüber gab Ralf Gloerfeld am Donnerstag einen Überblick.

Die schlechte Nachricht zuerst: Grundsätzlich ist jeder, der sich in ein öffentliches WLAN eingewählt hat, für jeden anderen im Netzwerk sichtbar. Über Laufwerkfreigaben kann z. B. gesehen werden, was welcher Rechner zur Verfügung stellt; alles in Klarschrift gesendete kann durch überall erhältliche Programme mitgelesen und sogar gespeichert werden. Also Vorsicht mit vertraulichen Inhalten! Wirklich sicher bekommt man ein solches Netz nämlich nicht. Aber niemand muss nun Angst haben oder auf öffentliche Netze verzichten. Es genüge, ein paar Dinge zu beachten, so Ralf Gloerfeld.

Bewegt man sich beispielsweise bei Google, kann im Prinzip jeder mitlesen, auch eingehende oder ausgehende Nachrichten. Allerdings hat Google eine automatische Sicherheitsstufe eingebaut: Bereits beim Anmelden wird das http in der Adresszeile zu https, wobei das s für secure steht. Dadurch wird die Verbindung sicherer; bei E-Mails geschieht dies über eine SSL-Verschlüsselung. Das sichere s kann man übrigens auch händisch dem http hinzufügen, sollte man allerdings nur bei Seiten machen, die man kennt.

Bei Smartphones sieht die Sache etwas anders aus. Die Apps kann man meist nicht konfigurieren. Sucht man aber im Internet danach, findet man in der Regel schnell einen Hinweis auf die Verschlüsselung. Generell gilt: Je länger und kryptischer das Passwort ist, desto schwieriger ist es zu knacken. Ein Life-Test machte schließlich die Unterschiede in der Smartphone-Sicherheit zweier Anwesender deutlich. Nach dieser Informationsveranstaltung sollte es für jeden kein Problem mehr sein, sich sicherer in öffentlichen Netzen zu bewegen.

Netcycler

19. Januar 2012

Netcycler – ein spannender Ansatz für nachhaltigen Konsum

Wir haben so viele Dinge, die wir vielleicht irgendwann gebraucht haben, vielleicht aber auch nur haben wollten, und die seit langem von einer Ecke in die nächste geräumt werden. Wenn man diese dann doch mal loswerden möchte, gibt es neben Wegwerfen und Verkaufen noch eine weitere Möglichkeit: Tauschen. Am Donnerstagabend stellte Cécile Marsille in Utopiastadt das Konzept „Netcycler“ vor, eine Art Tauschring in Zeiten des Web 2.0.

Nachhaltiger Konsum – ein Thema, das uns alle angeht, das immer mehr an Aktualität gewinnt und mit dem sich auch bereits Institutionen und Projekte befassen. Hier ist z. B. das CSCP zu nennen, eine Tochtergesellschaft des Wuppertal Instituts, das Nachhaltigkeit in Konsum und Produktion zu seinen Themen gemacht hat. Auch „Spread“ springt auf diesen Zug auf und möchte die Welt verbessern. Die Plattform sucht Ideen, Projekte und Partner, die auf dem Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil Impulse geben. Netcycler ist ein solches Projekt.

Begonnen hat Netcycler im Internet, erklärte Cécile Marsille. Auf der Website kann man sich anmelden und Dinge einstellen, die man abgeben möchte. Im Gegenzug können Wünsche geäußert werden. Eine Software gleicht alles mit allem ab und sucht passende Tauschpartner. In Kontakt treten kann man dann per E-Mail oder telefonisch um sich zu verabreden oder Details für den Postversand mitzuteilen. Wer nur etwas geben möchte, kann dafür eine Spende an den „NABU“, „Robin Wood“ oder „Rettet den Regenwald“ veranlassen.

Harald Scharwächter fühlte sich an die klassischen Tauschringe erinnert, bei denen Dienstleistungen getauscht werden. Auch in Wuppertal gebe es einen solchen seit 15 Jahren, man bräuchte allerdings mehr Werbung – was wiederum über Netcycler möglich ist. Am 11. Februar schließlich findet in Wuppertal (auf dem Kirchplatz) der erste Tauschmob statt. Hier wird der Handel, der sich online angebahnt hat, ins wirkliche Leben transportiert. Und wenn es gut läuft, soll es solche Veranstaltungen bald auch in anderen Städten geben. Denn: „Das ist EIN Beispiel wie man ressourcenschonend die Welt ein bisschen besser machen kann.“

Weitere Infos unter www.netcycler.de




und es ging zur Beurteilung unter Permakultur-Gesichtspunkten des Geländes um den ehm. Bahnhof Mirke raus in den Regen

Essbare Stadt

21. Januar 2012

Essbare Stadt – urbanes Gärtnern bietet zahlreiche Chancen

Am Samstag der Jelly Week schließlich trafen sich ca. 35 Begeisterte von Wupper, Rhein und Ruhr in Utopiastadt, um den Samen für eine Essbaren Stadt am ehemaligen Bahnhof Mirke zu säen. Wandelgärtner aus Wuppertal, zahlreiche Transition Town-Bewegte und Menschen, die sich einfach nur für gute Nahrung, Teilselbstversorgung, Artenschutz und Permakultur interessieren, kamen zusammen. Die Veranstaltung war dezentral organisiert; begeisterte Mitmacher hatten teils unabhängig voneinander eingeladen, wen sie nur einladen konnten.

Nachdem man sich über die vergleichbaren jedoch bereits weiter fortgeschrittenen Initiativen Incredible Edible Todmorden in UK und Unvergessbar Essbar Witzenhausen informiert hatte, ging die Gruppe eifrig und diskutierfreudig daran, das Außengelände des Mirker Bahnhofs aus dem Blickwinkel der Permakulturprinzipien David Holmgrens unter die Lupe zu nehmen. Aufmerksame Zuhörer hatte anschließend Nadja Hildebrand von der Bergischen Gartenarche die vom Nutzen alter regionaler Arten, deren Bedrohung und der Möglichkeit sprach, über Patenschaften solche Pflanzen zu erhalten und zu vermehren.

So reichlich mit Informationen versorgt, standen am Nachmittag Workshops zur Vertiefung einzelner Themen an. Es bildeten sich drei Gruppen, die parallel verschiedene Themen ausarbeiteten: In einer Gruppe ging es um ein Stadtgärtnerprojekt für Utopiastadt, eine weitere Gruppe vertiefte das Thema “Essbare Stadt” überregional mit Teilnehmern aus Wuppertal, Düsseldorf, Köln, Essen und Oberhausen und die dritte Gruppe schließlich befasste sich allgemein mit urbanem Gärtnern in Wuppertal.

Nach drei Stunden intensiver Gruppenarbeit schließlich war der Essbare Stadt-Samen in der Erde. Erschöpft und sehr zufrieden zeigten sich die Teilnehmer des Aktionstages in entspannter Stimmung beim gemeinsamen Abendessen.



Hackingday(s)

20. Januar 2012 bis …

… dauert an. Ein Bericht folgt in kürze.

Fotos: Christian Hampe


BILDER COWORKING SPACE IN UTOPIASTADT











… und morgen (oder so) kommen Bilder von der worldwide Jellyweek


WW JELLY WEEK @ UTOPIASTADT: DONNERSTAG 19.01

10:00 bis 18:00 Uhr | Coworking Space

18:00 Uhr | Privatsphäre in öffentlichen HotSpots? / Impuls von Ralf Gloerfeld
Öffentliche HotSpots sind der Nabel zur Internet-Community für viele mobil agierenden Weltbürger. Ob in der Bahn, im Cafe, in Clubs oder im Coworkingspace – an vielen Orten begegnen wir offenen WLAN-Netzen, die wir kostenlos oder gegen eine Gebühr nutzen können.
Diese HotSpots bergen aber Gefahren, derer man sich bewusst sein sollte. Um diese Gefahren so gering wie möglich zu halten, sollte man Vorkehrungen treffen. Wir versuchen einen Überblick an Möglichkeiten zu geben wie man seine Privatsphäre schützen kann.

19:00 Uhr |  Collaborativer Konsum / Kurzinfo vom CSCP zum 1. Wuppertaler Netcycler Tauschmob
Es gibt nicht nur ein riesiges Angebot daran, WAS wir konsumieren können sondern auch eine Vielfalt von Möglichkeiten, WIE wir konsumieren können: Leihen, Güter vermieten statt zu besitzen, verschenken, teilen oder tauschen! Das alles wird durch das Internet praktisch, schont den Geldbeutel und auch die Umwelt! Der Wuppertaler Tauschmob am 11. Februar zielt darauf, spielerisch zu entdecken, welche innovativen und cleveren Arten zu konsumieren es in Wuppertal und anderswo auf der Welt gibt.

Es werden Sachen aber auch Ideen getauscht! Die Vorbereitung zum Tausch erfolgt bis zum 05. Februar vorab online, damit hast Du eine 400 Mal höhere Wahrscheinlichkeit, einen passenden Tauschpartner zu finden! Wie das geht, was das ist und was sonst noch passiert erfahrt ihr am Donnerstag in Utopiastadt und hier. Anschließend an den Inpuls: Koordinations- und Vernetzungstreffen.

Mehr Infos zur WorldWide Jelly Week

KONTAKT

UTOPIASTADT (Bahnhof Mirke – km 13,6 Nordbahntrasse)
Mirkerstr. 48 | 42105 Wuppertal
>> Mail & Fon

JELLY WEEK ORGA
www.jellyweek.org
http://www.facebook.com/events/198254403541920/


OBSTRUCTIONS

Das Projekt »Obstructions« der Klasse für Fotografie/Bildmedien von Thomas Zika an der Freien Akademie der Bildenden Künste Essen ist fest integrierter Bestandteil des Sommersemesters und wurde in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal umgesetzt. Hierbei bekommt jeder Student einige persönliche »Themenstellungen« (Obstructions), welche weniger als Aufgabenstellung zu verstehen sind, denn als konstruktive Methode zur Erlangung einer größeren künstlerischen Freiheit. Über metaphorische, philosophische und psychologische Inhalte hinaus bieten die Obstructions vor allem die Chance, durch eine zeitlich begrenzte Auseinandersetzung vor Ort den eigenen Widerständen zu begegnen. Dies ist eine Bedingung um das persönliche Repertoire der kreativen Handlungsmöglichkeit zu erweitern und somit die eigene künstlerische Position zu festigen.

Weitere Infos unter:
obstructions2011.tumblr.com

Ausstellungsdauer:
21.01. bis 05.02.2012

Öffnungszeiten:
Do.26.01 18-22 Uhr
So. 29.01 15-18 Uhr
Do. 3.02 15-18 Uhr
So. 5.02 15-18 Uhr

Veranstaltungsort:
Hebebühne e.V
Mirkerstraße 62
42107 Wuppertal
www.hebebuehne-ev.de
info@hebebuehne-ev.de


GEBROCHENER WECHSEL

Das Medienprojekt Wuppertal sucht Teilnehmer/innen für das Videoprojekt »Gebrochener Wechsel«

Für ein Videoprojekt zum Thema »Interkulturelle Psychiatrie« sucht das Medienprojekt Wuppertal betroffene junge Menschen mit Migrationshintergrund, die psychische Erkrankungen haben im Alter zwischen 16 und ca. 35 Jahre.

In dem Videoprojekt soll mit den TeilnehmerInnen eine ca. 60 minütige Dokumentation über ihre Erkrankungen (z. B. Depressionen, Psychosen, Angststörungen, Suchterkrankungen, Traumafolgen, chronische Schmerzen, psychosomatische Erkrankungen) gedreht werden. In dem Film soll ihr Leben biografisch reflektiert und mit der Kamera in ihrem Alltag dokumentiert werden. Hierbei soll der Zusammenhang der Erkrankung (und des Umgangs damit) mit dem kulturellen und dem Migrationshintergrund im Vordergrund stehen.

Die Filme sollen so einen besseren Umgang mit den Krankheiten und den Erkrankten unterstützen. Neben Portraits der ProtagonistInnen sollen auch ihr Umfeld (Familie, Freunde) und Fachleute zur Einordnung der Selbstbeschreibungen und der Krankheit interviewt werden. Die TeilnehmerInnen bei den Filmarbeiten in allen Teilen beteiligt.

Der Film soll anschließend Betroffenen, Angehörigen und anderen Interessierten öffentlich im Kino präsentiert und auf DVD für die Bildungsarbeit genutzt werden.

Die Inhalte der Filme werden mit den Projektbeteiligten erarbeitet. Themen können zum Beispiel sein:

– Wie ist die Krankheits- und die Migrationsgeschichte der ProtagonistInnen?
— Welche Selbstwahrnehmung der Krankheit haben die Betroffenen?
— Welche auslösenden Faktoren gab und gibt es?
— Wie zeigt sich die Erkrankung und wie erleben sie diese?
— Wie ist die Entwicklung der Krankheit und welchen Einfluss hat sie auf Freundschaften, Familienbeziehungen, Schule etc.?
— Wie sind die Unterschiede im Leben zwischen »gesunden« und »kranken« Phasen?
— Wo gibt es kulturell- oder migrationsbedingte spezifische Umgangsformen mit der Erkrankung für den Betroffenen oder sein Umfeld?
— Wie sehen ärztliche, klinische oder therapeutische Behandlungen aus?
— Wie sind die Lebensperspektiven?

Kontakt:

Medienprojekt Wuppertal
Konstantin Koewius
02 02 – 44 68 125
info@medienprojekt-wuppertal.de


WORLDWIDE JELLY WEEK @ UTOPIASTADT

 

WELTWEITE JELLY WEEK 2012:
IN UTOPIASTADT WERDEN UTOPIEN VORANGEBRACHT

In der Woche vom 16. bis 22. Januar ist die Coworking Bewegung weltweit in Aufruhr: Es ist wieder Jelly Week. Unter den mehr als 140 Veranstaltungsorten in über 20 Ländern findet sich auch Utopiastadt. Im Mirker Bahnhof erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm rund um Coworking, Bürgerbeteiligung und weitere Utopien.

War es im letzten Jahr noch eine Veranstaltung, die europaweit für Aufsehen sorgte, ist nun die Coworking Bewegung auf der ganzen Welt aktiv, wenn in der dritten Januarwoche die Jelly Week ansteht. Bereits 2011 beteiligte sich Wuppertal an der Jelly Week, auch, wenn die Coworker hier erst seit letztem Dezember eine feste Anlaufstelle haben. Damals noch improvisiert, ist man nun einen großen Schritt weiter und kann stolz auf die ersten Wochen Coworking in Utopiastadt zurückblicken. So möchte man die Jelly Week nutzen, um den Coworking Space in den Blickpunkt der Wuppertaler zu rücken und verschiedene sich bietende Möglichkeiten zu erarbeiten und zu präsentieren.

Bei dem Programm, das clownfisch zusammen mit der Coworking Initiative Wuppertal und weiteren Kooperationspartnern auf die Beine gestellt hat, wird schnell klar, dass Coworking sehr vielfältig sein kann. Die klassische Auslegung, sich als Freelancer flexibel einen Schreibtisch zu mieten und »zusammen zu arbeiten«, erweist sich als nur eine Facette. Der Coworking Space ist – nicht nur während der Jelly Week – ebenso Anlaufstelle für Vereinigungen und Initiativen, die Interessierte für ihre Ideen begeistern und zu mehr Beteiligung an der Gesellschaft aufrufen wollen. So wird es beispielsweise in der Woche vom 16. bis 22. Januar einen Tag lang um Urban Gardening und die essbare Stadt gehen. Es wird informiert, diskutiert und ein »Permakulturblick« auf das Bahnhofsgelände geworfen. Weiterhin lädt das Kompetenznetz Bürgerhaushalt zur Erläuterung seiner Idee sowie zur offenen Programmplanung ein. Es wird zudem um die Privatsphäre in öffentlichen HotSpots gehen, die Coworking Initiative heißt Interessierte zu ihrem regelmäßigen Jour fixe willkommen und das Wochenende wird ganz im Zeichen von Open Data und Open Government stehen. Unter der Woche steht der Coworking Space regulär von 10:00 bis 18:00 Uhr für Coworker zur Verfügung.

In Utopiastadt können – und sollen – Utopien entwickelt und weitergesponnen werden. Und je mehr Menschen sich beteiligen, desto schneller und zufriedenstellender können diese nach und nach verwirklicht werden – auf dem Weg zu einer lebenswerteren Gesellschaft. Aufgerufen zum Vorbeikommen und Mitmachen ist deshalb ausdrücklich jeder, denn: Coworking kann soviel mehr sein, als es der Ausdruck hergibt. Die Möglichkeiten von Utopiastadt sind nahezu grenzenlos und warten darauf entdeckt und ausgekostet zu werden. Die Jelly Week ist dafür eine gute Gelegenheit.

 

JELLY WEEK 2012 WORLDWIDE

WORLDWIDE #JELLYWEEK 2012 is a self-organized global gathering of people all around the planet. These gatherings are called jelly, that is a informal collaboration at a café, public place, office or coworking space.

The jellies will connect via skype chat, Google hangout etc. We are looking forward, what emerges from our experiences, skills and collective intelligence. For sure there are some projects to be crowdsourced, some experiences and wisdom to be exchanged.

The predecessor of Worldwide #JELLYWEEK 2012 was the European #JELLYWEEK 2011 and was excting and fun.

Jellies – how does this work?

EVERYBODY is invited to start a jelly at his place and to invite coworkers from all over the world. Push your local coworking initiatives and develop ideas and actions to connect the global community! JELLY is a casual working event. People are coming together (in a person’s home, a coffee shop, a public space or an office) to work for the day. Bring a laptop (or whatever you need to get your work done) and a friendly disposition. And you are free to create an interesting program (barcamps, exhibitions, workshops, networking events, exchange programs with other coworking communities etc.) during the jelly week.

 

PROGRAMM @ UTOPIASTADT, WUPPERTAL

MONTAG, 16.01.2012
10:00 bis 18:00 Coworking Space
16:00 Offizielle Eröffnung der Worldwide Jellyweek via Internet Konferenz
18:00 Demokratische Ouvertüre statt bürokratischer Appendix: Eine Einführung in das Konzept des Bürgerhaushalt in Bürgerhand
19:00 Kommunalfinanzen und Stadtentwicklung: Was interessiert die Bürger? Offene Programmplanung des Kompetenznetz Bürgerhaushalt Wuppertal für 2012

DIENSTAG, 17.01.2012
10:00 bis 18:00 Coworking Space
19:00 Coworking Wuppertal Initiative Jour Fixe

MITTWOCH, 18.01.2012
10:00 bis 18:00 Coworking Space

DONNERSTAG, 19.01.2012
10:00 bis 18:00 Coworking Space
18:00 Privatsphäre in öffentlichen HotSpots?
19:30 Collaborativer Konsum / Impuls vom CSCP zum 1. Wuppertaler Netcycler Tauschmob, anschließend: Koordinations- und Vernetzungstreffen

FREITAG, 20.01.2012
10:00 bis 18:00 Coworking Space
18:00 Hackingday: Open Data, Open Government

SAMSTAG, 21.01.2012
10:00 bis 10:50 Essbare Stadt – Was ist das und wie soll das gehen?
11:00 bis 13:00 Permakultur – Designprinzipien nach Holmgren mit praktischer Übung
13:00 bis 13:45 Mittagspause
13:45 bis 14:45 Die Bergische Gartenarche stellt sich und ihre Arbeit vor
15:00 bis 18:00 Planung und Vorbereitung des Gartenjahrs für die Wandelgärten (mobile, urbane Gemeinschaftsgärten von Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V.)
18:00 bis 19:00 Gelegenheit zum offenen Austausch
19:00 Regionales Vernetzungstreffen.

10:00 bis 22:00 Hackingday: Open Data, Open Government

SONNTAG, 22.01.2012
10:00 bis 18:00 Hackingday: Open Data, Open Government

 

KONTAKT

UTOPIASTADT (Bahnhof Mirke – km 13,6 Nordbahntrasse)
Mirkerstr. 48 | 42105 Wuppertal
>> Mail & Fon

JELLY WEEK ORGA
www.jellyweek.org
http://www.facebook.com/events/198254403541920/

 

ORGANISIERT & UNTERSTÜTZT VON

clownfisch
COWOWU
/dev/tal e.V
Kompetenznetz Bürgerhaushalt
Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V.
CSCP
Wuppapfel
wuplug e.V.
Chaostal
Gloerfeld Consulting
Polaküche
Textmamsell


AUSLAGESTELLE | MEDIEN-BUNKER MARXLOH

Auslagestelle Duisburg | Medien-Bunker Marxloh

Der Medien-Bunker Marxloh (alter Hochbunker aus dem 2.Weltkrieg) besteht aus einem interdisziplinären und interkulturellen Kollektiv von Medienmachern, Stadttherapeuten, Künstlern, Streetworkern, Wirtschaftsleuten, Musikern und Sozialarbeitern, die an Strategien für neue Sichtweisen zur modernen Stadt arbeiten.
Dabei bewegen sich die Akteure im thematischen Fadenkreuz von Bildung, Kultur/ kulturelle Vielfalt/ Integration, Kunst, Stadtentwicklung, Politik und Ökonomie, wobei sie nicht nur unkonventionelle Arbeitsweisen zur Identitätsbildung des Stadtteils Duisburg-Marxloh erproben, sondern auch cross-mediale Werkzeuge zur Verbreitung ihrer Ideen, Inhalte, Anliegen und Produkte nutzen.

Medien-Bunker Marxloh
Johannismarkt 18 – Hochbunker
47169 Duisburg

fon: +49 (0) 203 . 500 88 04
fax: +49 (0) 203 . 500 88 27

www.madeinmarxloh.com


FRIEDLICHE FEIERTAGE MIT CO2NACHTEN

Mit der Aktion »CO2nachten« hält der BUND 25 ultimative Geschenkideen für Sie bereit. Diese Geschenke sind ein echter Hattrick: Sie sind ein Beitrag zum Klimaschutz, bringen einander näher und sparen Geld.

In diesem Sinne wünschen auch wir friedliche Feiertage und freuen uns auch 2012 gemeinsam Utopien in die Tat umzusetzen!


AUSLAGESTELLE | CINEMA

Auslagestelle Wuppertal | Cinema Wuppertal Programmkino

Gute Filme, gutes Kino! Das Cinema ist das unabhängige Filmkunsthaus mit konsequentem Programmprofil. Wir wollen die besten Filme in das einzige Programmkino Wuppertals bringen. Wir sehen uns als Kulturvermittler und wählen aus diesem Grund für Sie mit Leidenschaft und Sorgfalt aus der großen Zahl der jährlich startenden Arthouse-Filme die interessantesten, bewegendsten, unterhaltsamsten, anregendsten, kurz: die besten Filme aus.
Europäisches Arthaus-Kino sowie deutsche Filmkunst, US-amerikanische Independents und Zeugnisse des künstlerischen Filmschaffens aus der ganzen Welt bilden das vielschichtige Programm des Hauses.
Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!

 

 

Cinema Wuppertal
Programmkino
Telefonnummer 0202 – 260 43 10
www.cinemawuppertal.de
Berliner Str. 88
42275 Wuppertal